Schneller Fettabbau, Teil 2: Ernährung

In Teil 1 dieser Serie habe ich erklärt, warum das Setzen von "deutlichen Kontrasten" hinsichtlich des Verhaltens so wichtig für eine schnelle Körperfettreduktion ist und Beispiele für das Ändern des Denkverhaltens bzw. der Einstellung genannt.

In diesem Teil stelle ich Beispiele für deutliche Kontraste im Ernährungsverhalten vor.

Wer sich unbewusst ernährt, wird zumindest kurzfristig mit fast jeder Methode Erfolg haben, die das Bewusstsein auf die Nahrungsaufnahme lenkt oder einfach nur aufschreibt, was pro Tag alles gegessen und getrunken wird.

Wer sich ungesund ernährt, wird in der Regel sehr schnell Körperfett abbauen können, wenn der Konsum von Zucker- und Getreideprodukten (z. B. Brot, Reis, Nudeln, andere Mehlspeisen) drastisch eingeschränkt wird.

Bei ungesunder Ernährung wird in vielen Fällen auch die Umstellung auf frische, nicht industriell verarbeitete Produkte, sehr erfolgreich sein. Eventuell kann ein bewusster Schlemmertag in der Woche bei Bedarf eingelegt werden.

Menschen, die sich schon bewusst und überwiegend von frischen Produkten ernähren, aber dennoch Schwierigkeiten haben, weiter Fett abzubauen, können probieren, erhebliche Kontraste durch die Menge und Art der aufgenommenen Nahrung einzubauen.

Dies kann z. B. so aussehen, dass ein bis zwei Tage lang sehr kohlenhydratarm gegessen wird, gefolgt von einem kohlenhydratreichen Tag.

Oder drei kohlenhydratreiche Tage in der Woche, z. B. nach dem Training aufgenommen und vier kohlenhydratarme Tage.

Oder ein Fastentag in der Woche oder tägliches Fasten von 14 bis 16 Stunden.

Es ist auch möglich, mit der Energiedichte der Nahrung zu spielen, z. B. ein kalorienreicher Tag (am besten keine Zucker- oder Fast Food-Produkte), gefolgt von zwei kalorienarmen Tagen.

Hier gibt es viele Varianten. In meiner Blogkategorie "Ernährung" finden Sie weitere Anregungen.

Wenn Sie sich einem der oben genannten Ernährungstypen zuordnen können und mehr Körperfett reduzieren wollen, können Sie die Vorschläge ja einmal für zwei bis vier Wochen ausprobieren, wenn Sie mögen.

Über eine kurze Rückmeldung im Kommentarfeld unter diesem Artikel würde ich mich sehr freuen.

Ein gut strukturiertes Angebot zur Körperfettreduktion bietet unsere Online-Mitgliedschaft (blauen Link anklicken).

 

 

5 Kommentare

  1. Veröffentlich von Marco Bruhn am 26. Februar 2016 um 0:05

    Sehr geehrter Herr Dr. Sukopp,
    Ihre Newsletter sind sehr informativ und interessant für mich.
    Ich meine zwar um dauerhaft abzunehmen muss man sein ganzes Leben lang seine Ernährung komplett umstellen auf eine für den Menschen artgerechte, vollwertige, pflanzliche und fettarme Ernährung. Zu beachten ist nur das man die 7 goldene Regeln der seriösen Ernährungswissenschaften befolgt.
    Weiterhin ist noch wichtig 300 Minuten pro Woche sich zu bewegen das der Kreislauf richtig gefordert wird. Ich laufe 3x die Woche für jeweils 1 Stunde in der Grundlagenausdauer 2 (85-95% der maximalen Herzfrequenz) bei 160-172 Puls.
    Dann trainiere ich noch die Muskeln mit den Kettelbells, Klimmzugtraining und dem eigenen Körpergewicht. Denn es ist wichtig Mitochondrien zu züchten denn nur die können das Körpereigene Fett verbrennen, verwandeln, verstoffwechseln.

    Der Link sind die 7 goldenen Regeln einer gesunden Ernährung.

    http://www.provegan.info/de/die-7-hauptregeln-der-gesunden-veganen-ernaehrung/

    Ich esse nur wegen den Omega 3 Fettsäuren ca.1 Teelöffel Leinöl, ansonsten nehme ich die gesunden Öle in der natürlichen Form auf.
    Zucker und Fett, sowie Weißmehl und andere unnatürlichen Produkte schmecken mir schon garnicht mehr.

    Mittlerweile habe ich einen Gesamtkörperfettanteil von 6,9%. Früher habe ich mal 96 Kg gewogen und hatte Striae am Bauch und Oberschenkeln.
    Jetzt wiege ich nur noch 73 Kg bei 1,78m.

    Das hat aber erst ganz leicht funktioniert als ich endlich eine artgerechte Ernährung durchgeführt habe und mich auch artgerecht bewege. Denn vor 100 Jahren sind die Menschen noch 20 Km zu Fuß gegangen pro Tag und haben körperlich schwer gearbeitet und heute sind es gerade mal 800 m pro Tag,

    Weiter so mit Ihren informativen Newslettern!

    Mit freundlichen Grüßen

    HP Marco Bruhn

  2. Veröffentlich von Maria am 1. März 2016 um 13:24

    Hallo Herr Sukopp, vielen Dank für die interessante Serie! Ich (52J.) habe früher sehr viel Sport betrieben und arbeite viel körperlich bzw. gehe regelmäßig spazieren. Vor 4 Jahren hat mich jedoch eine reaktive Arthritis für ziemlich lange Zeit außer Gefecht gesetzt. Voriges Jahr folgte eine Schilddrüsen-OP und jetzt bin ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in der Lage zu trainieren. Ich habe vorigen Herbst vorsichtig mit Pilates aufgebaut und mache seit 3 Wochen zusätzlich ein Bootcamp-Training (TRX, Tabata, Körpergewichtübungen…), das mich extrem fordert und mir wirklich Spaß macht. Seit einigen Jahren esse ich Paleo, seit vorigem Jahr strikt glutenfrei. Kein Zucker, keine Süßigkeiten, kaum Getreide, viel gutes Fett, kein Alkohol, viel Wasser, Vitamin D hochdosiert. Meine Frage: ich habe Idealgewicht (BMI 20), allerdings leider an den Beinen Cellulite aufgrund schwachen Bindegewebes und fehlenden Trainings. Soweit ich weiß, funktioniert ja die vielzitierte „Fettumwandlung“ nicht so einfach. Kann ich das in meinem Alter überhaupt halbwegs hinkriegen und was ist Ihrer Meinung nach der beste Weg dorthin? Fitnessstudio ist für mich leider obsolet, weil ich am Land lebe und dazu mindestens 25km fahren müsste. Ich freue mich über eine Antwort, herzliche Grüße Maria

  3. Veröffentlich von Dr. Till Sukopp am 2. März 2016 um 6:57

    Hallo Maria,

    mit schwachem Bindegewebe kenne ich mich leider wenig aus. Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass eine Kombination aus viel trinken, weiterhin ein kraftbetontes Training (3x/Woche) und Massage helfen können. Ich kann nicht versprechen, dass sich dadurch glatte Beine „aus Stahl“ entwickeln, aber eine deutliche Besserung sollte sich nach einigen Wochen einstellen. Viele Grüße und viel Erfolg, Till

  4. Veröffentlich von Gerdi am 16. April 2016 um 13:51

    Hallo …
    ich finde die Infos auch sehr interessant. Allerdings gibt es soooo viele Infos, gerade hier im Netz. Und was einer beteuert wird vom nächsten Fachmann wieder widerlegt…. schwierig also. Die einen sagen Muskelaufbau, die andern meinen, was nutzen Muskeln unterm Speckmantel…andere sagen es geht nur über Ausdauer, insgesamt Fett verbrennen, andere schwören auf Krafttrainiung (will ja keine Muskeln aufbauen, die sind da) will ja das lose und zu viele Gewebe los werden und und und… Man findet viele Widersprüchlichkeiten. Alles von Fachleuten!

    Grundsätzlich aber mal ne Frage:
    Ich bin 47 – 1,65 m groß – und hatte ein Leben lang 59 Kilo. Dann kamen mit einer Krankheit d Medikamente und damit das Fett. Wiege heute 68 Kilo. Ich bin augenscheinlich schlank – eigentlich perfekt. Aber die Beine. 🙁 Beininnenseiten, Knie….aufgepolstert ! Ich kenne mich so nicht mehr und fühle mich so auch nicht wohl. Annehmen ja ist eine Sache, aber … so sehr ich mich bemühe, mag ich das so nicht haben.

    Ich habe 6 Wochen Low Carb gemacht – nicht ein Kilo!!! Hammer oder?

    Bewegung hab ich gewiss genug – ok Sport ist das nicht, aber Bewegung.

    Ich weiß dass ich mich ungesund ernähre. Klar ist: Ernährung das A und O. Bin wohl zuckersüchtig – bislang haben das gute Gene scheinbar ausgleichen können. Wasser – ich würge beim Trinken. Aber ich arbeite an mir.

    Meine Frage lautete:
    Welches wäre Ihr Rat explizit auf das Beinproblem angesprochen? Spezielles BeinTraining, allgemeine Fettverbrennung…. oder Muskelaufbau….

    Hmmm Fragen über Fragen.

  5. Veröffentlich von Dr. Till Sukopp am 19. April 2016 um 6:14

    Hallo Gerdi,

    wenn man durch verschiedene Expertenaussagen verwirrt wird, hilft ein Blick in die Wissenschaft und da wird das Bild ziemlich klar. Die Inhalte sind in diesem Blog zu finden. Bei einer Zuckersucht, die aktiv gelebt wird, ist es kaum möglich abzunehmen, da Zucker die Fettverbrennung zum Großteil unterbindet. Wasser kann u. a. mit Zitronen-, Limetten- oder auch Gurkensaft schmackhafter gemacht werden. Spontan würde ich zunächst folgende Dinge ausprobieren: 1. Stress reduzieren, 2. entgiften, 3. eine Darmsarnierung machen und 3. intermittierendes Fasten. Vielleicht könnte das Buch „Mühelose Heilung“ von Dr. Mercola hilfreich sein.
    Viel Erfolg!

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