Functional Training in der Gruppe wird immer beliebter

Immer mehr Menschen entdecken, dass sie mit mehrgelenkigen Übungen, die vor allem im Stand sowie in sämtlichen Ebenen und Richtungen ausgeführt werden, schnellere und bessere Rundumfitnessergebnisse erzielen.

Hinzu kommen die höhere Übertragbarkeit auf Alltags- und Sportbewegungen, das (wieder-) gewonnene Bewegungs- und Körperbewusstsein und der meist höhere Spaßfaktor im Training.

Letztes ist von besonders hoher Bedeutung, denn wenn das Bewegen keinen Spaß macht, dann wird es selten regelmäßig und dauerhaft durchgeführt (eiserne Disziplin einmal außen vorgelassen).

Aus gesundheitlicher Sicht muss besonders heute gesagt werden, dass jede Form von körperlicher Aktivität besser ist als Bewegungsmangel, auf den der Körper empfindlich mit Funktionsverlust, gesundheitlichen Einschränkungen und Krankheit reagiert.

Wird Bewegung jedoch gezielt gesteuert durchgeführt, hat das den Vorteil, dass pro Zeiteinheit bessere Effekte erreicht werden können.

Ein Trend, der sich auch immer mehr im deutschsprachigen Raum durchsetzt, ist „Functional Training in der Gruppe“. Hierfür gibt es je nach Anbieter die verschiedensten Bezeichnungen.

Diese Art von Training hat mehrere Vorteile, z. B. : durch die Gruppendynamik macht das Training mehr Spaß und ist gleichzeitig intensiver, die Ergebnisse sind in der Regel besser als beim Einzeltraining und die Preise sind bezogen auf das Angebot und die Trainingsergebnisse vergleichsweise günstig bis angemessen.

Sollten Sie keinen Anbieter in der Näher haben, können Sie sich mit mindestens einer weiteren Person zusammentun, um den Trainingsspaß und -effekt zu steigern.

Um hier gute Anbieter zu finden, empfehle ich auf folgende Punkte zu achten:

  • der Trainer/die Trainerin hat mindestens eine solide Grundausbildung im Fitnessbereich (kein Wochenenddiplom) und am besten noch mehrere zusätzliche Aus- und Fortbildungen im Trainings-/Fitnessbereich, die sich kontinuierlich vermehren
  • mindestens eine Probetrainingseinheit sollte möglich sein, um die Atmosphäre, die Mittrainierenden und das Training kennenzulernen
  • schon im Probetraining sollten der individuelle Gesundheitszustand, die Vorkenntnisse und die Trainingsziele abgefragt werden
  • der Anbieter führt regelmäßig Technikkontrollen durch und bietet in der Einheit oder separat ein Techniktraining an
  • im Training werden die Übungen und die Intensität variabel individuell an die einzelnen Personen angepasst
  • in der ersten Zeit des Trainingsbegins sollte zumindest grob eine Bewegungsanalyse durchgeführt und bei Bedarf entsprechende Korrekturübungen angeboten werden
  • sprechen Sie mit den anderen Trainierenden, die schon länger dabei sind, ob es bisher deutliche Überlastungserscheinungen (Muskelkater wäre okay) oder Verletzungen durch das Training gab

Zum Glück gibt es immer mehr qualifizierte Trainer, die die obigen Punkte berücksichtigen.

Einen kleinen Einblick in ein solches Training aus der Primal Fitness Box in Köln bekommen Sie hier im ARD-Bericht (Video rechts).

Einen weiteren Einblick gibt es in diesem kurzen Video über Crossfit aus dem Studierendenmagazin „pflichtlektüre“.

In der „WDR Lokalzeit“ gibt es bald den nächsten Beitrag aus der Primal Fitness Box in Köln (den Link zum nachträglichen Anschauen baue ich hier noch ein):

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