Erste Schritte zur erfolgreichen Körperfettreduktion

Das fehlende Wissen um die Physiologie der Körperfettreduktion steht vielen Menschen im Wege, wenn sie abnehmen wollen.

Ich arbeite gerne mit Logik und möchte einige beispielhafte Analogien geben:

Wenn ich lange Haare haben möchte, dann sollte ich mich nicht sabotieren, indem ich mir mehrmals pro Woche die Haarspitzen abschneide.

Wenn ich im Sommer nicht schwitzen möchte, dann ziehe ich mir nicht meine warme Winterkleidung an.

Klingt logisch, doch genau das machen viele Menschen, wenn sie Körperfett reduzieren und ihren Bauch flacher bekommen möchten.

Wahrscheinlich liegt das daran, dass immer noch der Mythos der falschen Ernährungsempfehlungen in der Luft hängt, dass uns angeblich nur fetthaltige Nahrungsmittel fett machen würden.

Körperfett wird vor allem dann eingespeichert und aufgebaut, wenn wir uns so ernähren, dass der Körper viel Insulin produziert. Insulin wird vor allem dann vermehrt produziert, wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt. Insulin ist das Hormon, das dann dafür sorgt, dass die Nährstoffe aus dem Blut in die Zellen gelangen.

Da sich die wenigsten Menschen ausreichend bewegen, sind die Muskelzellen praktisch permanent mit Zucker übersättigt. In diesem Fall muss der Körper den im Blut vorhandenen überschüssigen Zucker in Fett umwandeln und in den Fettzellen abspeichern (zusätzlich zum Nahrungsfett, was auch nicht durch Muskelarbeit verbrannt wird).

Wenn man Körperfett reduzieren oder vermeiden möchte, liegt es also nahe, diejenigen Lebensmittel im Speiseplan etwas bis drastisch zu reduzieren (je nach Leidensdruck), die Fett aufbauen und uns dick machen, weil sie eine hohe Insulinantwort des Körpers bewirken.

Dazu gehören vor allem:

– Zucker (sämtliche Süßigkeiten, Softdrinks und Fertiggerichte)

– Getreideprodukte (z. B. Brot, Nudeln, Teigwaren, Müsli)

– Reis und Kartoffeln

Solange Sie einen Körperfettanteil von ca. 15-20 Prozent (Männer) oder 25-30 Prozent (Frauen) haben und abnehmen wollen, dann gibt es eigentlich keinen Grund, oben genannte Nahrungsmittel überhaupt zu konsumieren.

Sie können diese Nahrungsmittel durch Berge von Gemüse, Salat, fetthaltigere Speisen und etwas Samen oder Nüsse ersetzen.

"Was soll ich denn dann essen?" ist eine beliebte Frage.

Gehen Sie in eine Buchhandlung oder schauen Sie online nach, denn da gibt es unzählige gute Rezeptbücher zum Thema mit äußerst schmackhaften Gerichten, die sich häufig auch noch in kurzer Zeit zubereiten lassen.

Hören Sie also auf, sich selbst ständig zu sabotieren und schreiben Sie sich einen Maßnahmenplan mit klaren Aktionsschritten und einem Startdatum auf.

Beispiel:

– Bis zum Ende der Woche erhöhe ich meine tägliche Trinkmenge auf mindestens 30 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.

– Ab morgen verzichte ich auf Brot und/oder Nudeln an 5 Tagen in der Woche (oder an 3 Tagen für Einsteiger).

– Nach der Arbeit kaufe ich mir ein Rezeptebuch, mit Gerichten, die mir schmecken und sich innerhalb von maximal 30 Minuten zubereiten lassen.

– Heute kaufe ich mir einen Berg an frischem Gemüse.

– Ab morgen befolge ich eines der vielen Trainingsprogramme, die Till Sukopp auf seinen Internetseiten vorstellt oder im Bereich "Produkte" anbietet. 😉

Dann legen Sie einfach los!
 

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