Die Milch macht`s – oder auch nicht: Verarbeitete (Kuh-) Milch ist ungesund

Schon seit Jahren wollte ich einen kleinen Aufklärungsartikel zum Thema „Milch und Gesundheit“ schreiben, doch die Daten, die ich hierfür angesammelt habe, waren so vielfältig, dass ich den Aufwand immer gescheut habe.

Mittlerweile ist das Internet und die Buchwelt voll von entsprechenden Artikeln.

Seit Jahrzehnten erzählt man uns, dass Milch so wichtig und gesund in unserer Ernährung sei, doch die wissenschaftliche Datenlage zeigt ein ganz anderes Bild auf.

Es hat sich wieder einmal herausgestellt, dass die Landwirtschaftslobby und die Werbung uns so manipuliert haben, dass viele denken, dass Milch zu einer gesunden Ernährung gehört und dass eine Süßigkeit für Kinder gesünder ist, sobald da etwas Milchpulver hinzugefügt wird.

Bildquelle: ichfragmich.eu

Entgegen landläufiger Meinung wirkt sich ein erhöhter Milchkonsum auch auf die Knochengesundheit eher negativ als förderlich aus und das vielgepriesene Kalzium in den Milchprodukten kommt gar nicht da im Körper an, wo es benötigt wird.

Beim Recherchieren zu anderen Themen bin ich gerade in dem guten Buch „Nahrung als Medizin“ von Dr. Markus Stark auf folgende kleine Übersicht gestoßen, die wesentliche Negativpunkte von Milch kurz zusammenfasst (S. 42).

Dort steht:

  • „Kuhmilch fördert Entzündungen (Howie & Shultz 1985).

  • Kuhmilch beinhaltet erhöhte Mengen an Östrogenen – damit geht ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs einher (Holmes et al. 2002).

 

  • Kuhmilch liefert hohe Wachstumsfaktoren wie IGF-1, welche das Wachstum von Krebszellen fördern können (Holmes et al. 2002).

 

  • Kuhmilch erhöht die Darmdurchlässigkeit (Leaky-Gut-Syndrom) – Influx von Albumin und Hyluron mit folgender Immunreaktion – Allergien können die Folge sein (Bengtsson et al. 1996).

 

  • Pasteurisierte Milch und Milchpulver produzieren eine große Menge Advanced Glykaton Endproducts (Baptista und Carvaho 2004). Es kommt zu Entzündungen.

AGEs entstehen durch die dauerhafte Anlagerung von Glukose an Eiweiß und Fettstrukturen, deren Funktion dadurch verändert wird. Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte, oxidativer Stress, Alterungsprozesse und Bewegungsmangel fördern die AGE-Bildung. Duch AGEs aktivierte AGE-Rezeptoren in der Gefäßinnenwand sind an der Entwicklung der Arteriosklerose beteiligt. Auch bei der Entstehung diabetischer Nerven-, Nieren- und Gelenksveränderungen spielen AGEs eine Rolle.“

 

Ergänzen möchte ich noch, dass Kuhmilch u. a. auch zum Blähbauch führen, Hautprobleme (z. B. Akne) und Autoimmunerkrankungen verursachen kann (z. B. Assoziation zu Typ-1-Diabetes).

Wenn Sie einem Kalb ausschließlich die Milch aus dem Supermarkt zu trinken geben, wird es nach einigen Wochen oder spätestens nach sechs Monaten sterben.

 

Fazit:

Der zumindest weitestgehende Verzicht auf verarbeitete (Kuh-) Milchprodukte (Milch, Joghurt, Käse, Quark, …) geht bei den meisten Menschen eher mit einer Verbesserung der Gesundheit einher als der regelmäßige Konsum dieser Produkte.

Alternativen können Produkte aus roher Kuhmilch, Ziegen- und Schafsmilch darstellen (natürlich in Bioqualität!), wobei beachtet werden sollte, dass Milchprodukte generell die Schleimbildung im Körper anregen und es noch viele andere gute und leckere Nahrungsmittel gibt.

Die Milch macht`s also doch nicht, ganz gleich, was uns die Werbung dazu erzählt.

Wie immer kann und möchte ich Ihnen nicht sagen, was Sie machen sollen, sondern nur informieren, inspirieren oder zum Nachdenken anregen.

Die Entscheidungen treffen Sie natürlich wie immer selbst.

Die Ernährungswelt besteht nicht nur aus Milchprodukten und wenn doch, dann würde ich mir über meine Ernährung noch einmal Gedanken machen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten und ich habe es vor sechs Jahren auch geschafft, obwohl ich bis zu dem Zeitpunkt den Großteil meines Eiweißbedarfs über Kuhmilchprodukte abgedeckt habe.

Man muss ja auch nicht radikal darauf verzichten, aber ich finde es nützlich, die obenen genannten Punkte zu kennen.

Wenn Sie sich unsicher sind, dann können Sie z. B. auch mal einen Test starten, indem Sie wenigstens vier Wochen lang auf Milchprodukte verzichten und beobachten, wie Sie sich damit körperlich fühlen.

 

Angebot:

Sollten Sie eine Milchunverträglichkeit aufweisen und diese reduzieren oder loswerden wollen, eine therapeutische Ernährungsberatung wünschen oder Ihren kaputten Darm wieder reparieren wollen (die meisten Europäer haben einen porösen Darm, was nicht nur zu Immunschwäche führt), dann kann ich Sie gerne an Therapeuten meines Vertrauens verweisen, die auch Telefonberatungen durchführen.

Schreiben Sie einfach eine kurze Mail an info@tillsukopp.de.

 

Zum Thema Ernährungsmythen könnten auch diese beiden Aufklärungsartikel interessant sein, die bei meinen Lesern für viele Aha-Momente, aber auch für Aufruhr gesorgt haben, obwohl ich lediglich den Stand der Wissenschaft zusammengefasst habe:

Die dunkle Seite des Getreides – Teil 1

Die dunkle Seite des Getreides – Teil 2

 

 

7 Kommentare

  1. Veröffentlich von Gerhard am 18. März 2016 um 12:20

    Hallo Till,

    deine kritische Haltung zu Milch erstaunt mich, gerade weil Dominik und Jürgen (Reis) so sehr auf Milch schwören. Natürlich spreche ich von unverarbeiteter Milch und nicht von pasteurisierter oder anderweit haltbar gemachter Milch.

    Hmmm, da weiß man wirklich nicht was man denken soll.

    Gruß, Gerhard.

  2. Veröffentlich von Achim am 18. März 2016 um 14:50

    Hallo Till,
    besten Dank für diesen interessanten Bericht.
    Wenn Du kannst, vielleicht hast Du mal Gelegenheit einen Artikel zu schreiben mit praktikablen Alternativen zu Milch/Käse etc.
    Jeder der regelmässig Sport macht … braucht ja eine gute Portion Eiweiss. Ich esse sehr gerne und regelmässig Quark, ab und zu Molkenprotein Shake etc.

    Was gäbe es als (günstige) Alternative(n)?

    Besten Dank für jeden Tipp.

    Achim

    PS: Ich esse schon Eier, Nüsse.
    Soja ist ja lt. Dr. Feil (Tübingen) lt. neuesten Erkenntnisse auch nur sehr dosiert empfehlenswert. Handelsübliches normal Fleisch ist auch nicht optimal (Archadionsäure)

  3. Veröffentlich von Marco Bruhn am 19. März 2016 um 12:43

    Sehr geehrter Herr Dr. Sukopp,
    das ist noch eine größer Zusammenfassung über die schädlichen Wirkungen der Milch auf den menschlichen Körper.

    Mit freundlichen Grüßen

    Marco Bruhn

    http://www.provegan.info/

    Kleine Zusammenfassung der gesundheitlichen Schädigungen durch Milchprodukte

    Die Wahrheit über Milch
    mit Angabe der zugrundeliegenden 80 Studien und wissenschaftlichen Artikel in Anlehnung an die Empfehlungen der amerikanischen Ärztekommission PCRM.

    Viele Menschen verbrauchen erhebliche Mengen an Milchprodukten und die Regierungen vieler Länder fördern den Milchkonsum noch trotz aller wissenschaftlichen Beweise, die die angeblichen gesundheitlichen Vorteile der Milch ad absurdum führen und die sogar die ganz erheblichen gesundheitlichen Risiken durch Milch und Milchprodukte aufzeigen.

    Osteoporose und Milch

    Das wichtigste Verkaufsargument für Milch ist Kalzium und der Aufbau starker Knochen bei Kindern und die Prävention vor Osteoporose bei älteren Menschen. Allerdings zeigt die klinische Forschung, dass Milchprodukte keinen Nutzen für die Knochen haben. Eine Überprüfung, die im Jahr 2005 in der medizinischen Fachzeitschrift für Kinderheilkunde „Pediatrics“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass Milchkonsum nicht den Knochenbau bei Kindern verbessert. (1) Ebenso zeigte die „Harvard Nurses’ Health Study“ (2), die mehr als 72.000 Frauen über 18 Jahren umfasste, keine schützende Wirkung von erhöhtem Milchkonsum auf das Frakturrisiko.

    Eine Studie, die in „Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine“ veröffentlicht wurde, welche die Ernährung, körperliche Aktivität und Stressfrakturen über sieben Jahre bei heranwachsenden Mädchen überprüfte, zeigte, dass Mädchen, die die meisten Milchprodukte und Kalzium konsumierten, keinen zusätzlichen Schutz für die Knochen aufwiesen. Im Gegenteil hatten unter den körperlich aktiven Mädchen diejenigen, die am meisten Kalzium (vor allem aus Milchprodukten) aufnahmen mehr als ein doppelt so hohes Risiko für Stressfrakturen. (3) Während Kalzium tatsächlich wichtig für die Gesundheit der Knochen ist, zeigen aber Studien, dass eine steigende Aufnahme jenseits von etwa 600 mg pro Tag – also Mengen, die einfach und ohne Milchprodukte oder Kalziumpräparate erreicht werden können – den Knochenbau nicht verbessern. (2)

    In Studien mit Kindern und Erwachsenen konnte nachgewiesen werden, dass sportliches Training eine grosse Wirkung auf Knochendichte hat. (4–6)

    Sie können das Risiko von Osteoporose vermindern, indem Sie in Ihrer Ernährung Natrium reduzieren (7), vermehrt Obst und Gemüse verzehren (7, 8), Sport machen (5, 9) und für eine angemessene Kalziumzufuhr aus pflanzlicher Nahrung sorgen (z. B. Grünkohl, Brokkoli und anderes grünblättriges Gemüse und Bohnen). Sie können auch mit Kalzium angereicherte Produkte wie Müsli und Getränke nutzen.

    Die Länder, in denen am meisten Milch und Milchprodukte verzehrt werden, weisen die höchsten Raten an Osteoporose auf, wohingegen die Länder, in denen am wenigsten Milch und Milchprodukte konsumiert werden, die niedrigsten Raten an Osteoporose aufweisen. (52)

    Hoher, übermässiger und lang andauernder Kalziumkonsum beeinträchtigt wahrscheinlich die Regulationsfähigkeit des Körpers, wie viel und wann er Kalzium in den Knochen einsetzt. Deshalb kommen auch Hüftfrakturen häufiger in Bevölkerungen vor, in denen häufig Milchprodukte konsumiert werden und der Kalziumkonsum relativ hoch ist. (53)

    Im British Medical Journal wurden interessante Ergebnisse über den Zusammenhang von Kalziumzufuhr und dem Risiko von Knochenbrüchen veröffentlicht. Diese Langzeitstudie mit über 60.000 Frauen in Schweden verfolgte die Kalziumaufnahme dieser Frauen und ihrer Knochenbrüche für 19 Jahre (1987-2006). Die Frauen mit der niedrigsten Kalziumaufnahme hatten, wie erwartet, die meisten Frakturen. Diejenigen mit einer mittleren Kalziumzufuhr von etwa 750 mg Kalzium pro Tag, hatten eine sehr viel geringere Bruchrate. Diejenigen mit dem höchsten Verbrauch von Kalzium konnten die Knochenbruchrate nicht reduzieren, sondern hatten sogar eine höhere Rate an Hüftfrakturen. (54)

    Eine Studie an älteren Männern und Frauen in Australien wies nach, dass ein höherer Verbrauch von Milchprodukten mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert ist. Diejenigen mit dem höchsten Verbrauch an Milchprodukten hatten ein etwa doppelt so hohes Risiko für Hüftfrakturen im Vergleich zu denen mit dem niedrigsten Verbrauch. (55)

    Milch, Fettgehalt und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Milchprodukte einschliesslich Käse, Eis, Milch, Butter und Joghurt beinhalten erhebliche Mengen an Cholesterin und sind die hauptsächliche Quelle für gesättigte Fettsäuren in der Ernährung. (10) Eine Ernährung mit einem hohen Gehalt an Fett und gesättigten Fettsäuren erhöht das Risiko von Herzerkrankungen und anderen schweren gesundheitlichen Problemen. In zwei Studien konnte gezeigt werden, dass der Bluthochdruck, ein bekannter Risikofaktor für Herzerkrankungen, signifikant gesenkt werden konnte bei Patienten, die strikt tierliche Produkte vermieden. (11, 12) Eine fettarme vegane Ernährung ohne Milchprodukte in Kombination mit genügend Bewegung, ohne Zigaretten und einem vernünftigen Umgang mit Stress kann nicht nur Herzerkrankungen verhindern, sondern sogar rückgängig machen. (13, 14) Fettfreie Milchprodukte sind zwar verfügbar, sind jedoch mit erheblichen anderen Gesundheitsrisiken verbunden.

    Finnland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Milch und Milchproduktekonsum (252 kg / Kopf in 2000) und hat die weltweit höchste Infarktsterblichkeit. In Griechenland (noch geringerer Milchkonsum als in Spanien) ist die Infarktsterblichkeit am geringsten. (56)

    Krebs und Milch

    Prostatakrebs und Brustkrebs sind mit dem Konsum von Milchprodukten verbunden, was vermutlich auf der Erhöhung eines Hormons beruht, welches „Insulin-like growth factor“ (IGF-I) genannt wird. (15) IGF-I ist in Kuhmilch enthalten. Es wird in erhöhten Konzentrationen im Blut von Personen nachgewiesen, die regelmässig Milchprodukte konsumieren. (16, 17) Auch andere Substanzen, die den IGF-I Spiegel erhöhen, sind in Kuhmilch enthalten.

    Fall-Kontroll-Studien in verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben eine starke und konsistente Verbindung zwischen Serum-IGF-I-Konzentrationen und dem Risiko für Prostatakrebs nachgewiesen. (18) Eine Studie zeigte, dass Männer, die die höchsten IGF-I Werte aufwiesen, ein fast zweifach erhöhtes Risiko für Prostatakrebs hatten, verglichen mit denjenigen, die die niedrigsten Werte aufwiesen. (19) Weitere Untersuchungen konnten zeigen, dass das Risiko für Prostatakrebs durch den Konsum von fettarmer Milch erhöht wurde, was darauf hindeutet, dass zu viel Kalzium aus Milch eine potenzielle Bedrohung für die Prostatagesundheit darstellen könnte. (18)

    Etwa 65 % der Östrogene, die mit der Nahrung aufgenommen werden, stammen aus Milchprodukten. Östrogene (und deren Metabolite) sind ein Risikofaktor für Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs, was auf ihre Fähigkeit zurückzuführen ist, das Zellwachstum zu beeinflussen. (20) Eine Studie, die zeigte, dass Milchkonsum das Brustkrebsrisiko steigert, konnte 15 verschiedene Östrogen-Metabolite in verschiedenen Milchprodukten nachweisen. Dagegen wurden keine nennenswerten Mengen von Östrogen-Metaboliten in Sojamilch gefunden. (20) Fetthaltige Lebensmittel zu reduzieren ist sehr wichtig, um das Risiko für Brustkrebs zu senken. Und Milchprodukte sind die hauptsächliche Quelle von gesättigten Fetten in der Ernährung.

    Eierstockkrebs hängt wahrscheinlich auch mit dem Verzehr von Milchprodukten zusammen. Der Milchzucker wird im Körper in den Zucker Galaktose umgewandelt. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Milchzucker Galaktose giftig für die Zellen des Eierstocks sein könnten. (21) In einer Studie aus Schweden war der Konsum von Laktose und Milchprodukten mit Eierstockkrebs verbunden. (22) In einer Studie aus Dänemark, dem Land mit einer der höchsten Raten an Eierstockkrebs in der Welt, konnte nachgewiesen werden, dass Frauen, die mehr als zwei Portionen Milch pro Tag konsumierten, ein fast zweifach so hohes Risiko aufwiesen an Eierstockkrebs zu erkranken, als Frauen, die weniger als eine halbe Portion pro Tag aufnahmen. (23)

    Die WHO-Zahlen über die Brustkrebshäufigkeit weltweit decken sich mit denen über die Höhe des Milchkonsums: Die westlichen „Milchländer“ mit dem höchsten Milchkonsum haben die höchsten Brustkrebsraten. (57)

    Nach dem zweiten Weltkrieg ist in Japan die Brustkrebshäufigkeit parallel zum Milch- und Milchproduktekonsum gestiegen. (58)

    Wissenschaftler der Universität Melbourne untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von tierlichen Produkten und den Blutkonzentrationen von Hormonen. Die Frauen mit dem höchsten Verzehr von Milchprodukten hatten ca. 15 % höhere Estradiolkonzentrationen. Die Studie zeigt, dass ein höherer Verzehr von Fleisch sowie von Milchprodukten die Konzentration der Steroidhormone erhöht. Steroidhormone sind z. B. eng mit dem Risiko für Brustkrebs und Prostatakrebs assoziiert. (59)

    Eine ganze Reihe von Studien weisen auf den Zusammenhang zwischen Prostatakrebs, Milch und Kalzium hin. (60, 61, 62)

    Eine Untersuchung zum Krebsrisiko durch Milch und Milchprodukte zeigte, dass bei den Kindern, die Milch und Milchprodukte konsumierten, später die Darmkrebsrate um fast das Dreifache erhöht war, unabhängig davon, ob Fleisch, Früchte, Gemüse konsumiert wurden und auch unabhängig von den sozioökonomischen Indikatoren. (63)

    Laktose-Intoleranz

    Laktoseintoleranz ist bei vielen Bevölkerungsgruppen häufig anzutreffen und betrifft etwa 95 % der Amerikaner asiatischer Herkunft, 80 bis 100 % der amerikanischen Ureinwohner, 60 bis 80 % der Afro-Amerikaner, 50 bis 80 % der Hispanos, (24) und 15 % der Kaukasier. (25) Symptome wie gastrointestinale Beschwerden, Durchfall und Blähungen treten auf, da diese Personen nicht über das Enzym Laktase verfügen, das den Milchzucker Laktose verdaut. Wenn wir älter werden, verlieren viele von uns diese Fähigkeit. (26)

    Vitamin D

    Oft wird Milch deshalb getrunken, um Vitamin D aufzunehmen, obwohl Vitamin D besser durch gesunde Quellen aufgenommen werden sollte. Die natürliche Quelle für Vitamin D ist das Sonnenlicht. Täglich bis zu 15 Minuten Sonnenbestrahlung auf Arme und Beine oder Hände, Gesicht und Arme reicht aus, um die Bedürfnisse des Körpers für Vitamin D zu befriedigen, abhängig von der individuellen Hautfarbe. (27) Dunklere Haut erfordert eine längere Exposition gegenüber der Sonne, um ausreichende Mengen an Vitamin D zu bilden. Angereicherte Produkte wie Getreide, Körner, Brot, Orangensaft und Pflanzenmilch sind gesunde Lebensmittel und enthalten Vitamin D. Viele gängige Multivitaminpräparate enthalten Vitamin D.

    Verunreinigungen der Milch

    Milch enthält eine Reihe von Verunreinigungen, die von Pestiziden bis hin zu Medikamenten reichen. Milch enthält von Natur aus Hormone und Wachstumsfaktoren, die im Körper der Kuh produziert werden. Darüber hinaus werden in einigen Ländern (legal und illegal) zusätzlich synthetische Hormone wie rekombinantes Rinder-Wachstumshormon (rBGH) den Milchkühen injiziert, um die Produktion von Milch zu erhöhen. (28) Die heutigen Turbokühe als Qualzuchten produzieren Milchmengen, für die eine Kuh natürlicherweise nie vorgesehen war. Das Ergebnis ist dann oft eine schmerzhafte Mastitis oder Entzündungen der Brustdrüsen. So gelangt auch Eiter in die Milch. Die Behandlungen dieser Erkrankung erfordern den Einsatz von Antibiotika. Deshalb wundert es nicht, dass Antibiotika-Spuren in Proben von Milch und anderen Milchprodukten gefunden werden. Pestizide, polychlorierte Biphenyle (PCB) und Dioxine sind weitere Beispiele von Verunreinigungen in der Milch. Diese Toxine können den Körper nicht einfach wieder verlassen, so dass sich schliesslich so hohe Konzentrationen aufbauen können, die das Immun- und das Fortpflanzungssystem beeinträchtigen. Auch das zentrale Nervensystem kann betroffen sein. Darüber hinaus gelten PCBs und Dioxine auch als Karzinogene, also krebsauslösende Substanzen. (29) Dies gilt insbesondere dann, wenn viel tierliches Eiweiss als Nahrung zugeführt wird. Tierliches Eiweiss gilt als eines der am stärksten das Krebswachstum fördernden Faktoren. (64)

    Zur Beurteilung der Aufnahme von Giften wie Dioxinen, Furanen und dioxin-like PCBs wurden Analysenergebnisse von Lebensmittelproben mit Daten der nationalen Verzehrstudie in Frankreich verglichen. An der Toxinaufnahme hatte der Fischverzehr einen Anteil von 48 %, gefolgt von Milchprodukten mit 34 %. (65)

    Eine gross angelegte Untersuchung stellte in jeder Milch 20 synthetische Chemikalien fest. Die gefundenen Chemikalien sind Antibiotika, nichtsteroidale Antiphlogistika, Schmerzmittel, Antiepileptika, Konservierungsstoffe, Lipidsenker, Beta-Blocker und synthetische Geschlechtshormone. Insgesamt wurden 20 pharmakologisch aktive Substanzen gefunden. (66)

    Laut einer Untersuchung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) stammen 92 % aller Giftstoffe in der Nahrung (Dioxine und PCB) aus Tierprodukten. Grösster einzelner Lieferant für Giftstoffe ist die Milch mit 47 %! (67)

    Milchproteine und Diabetes

    Der insulinabhängige Typ I Diabetes (in der Kindheit einsetzend) ist mit dem Verzehr von Milchprodukten verbunden. (30) Eine finnische Studie aus dem Jahr 2001 mit 3.000 Kindern, die ein genetisch erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Diabetes aufwiesen, hat gezeigt, dass eine frühe Fütterung mit Kuhmilch zu einer erhöhten Anfälligkeit für Typ I Diabetes bei Kindern führt. (31)

    Kuhmilchkonsum im Säuglingsalter und in der frühen Kindheit erhöhen das Risiko für Diabetes Typ I beträchtlich. (68, 69)

    Mehrere Studien zeigen auch den Zusammenhang zwischen hohem Milchkonsum und Altersdiabetes (Diabetes Typ II). (70, 71)

    Vollmilchprodukte und Fleisch begünstigen Diabetes. Die Universität Athen untersuchte in einer Studie 1.514 Männer und 1.528 Frauen auf den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Diabetes-Inzidenz. Dabei zeigte sich, dass ein erhöhter Verzehr von Fleisch und Vollmilchprodukten mit einer Insulinresistenz assoziiert ist. Der Verzehr von Fleisch führte sowohl zum Anstieg der Blutglukose als auch zum Anstieg der Insulinkonzentration im Blut. (80)

    Auch nach den epidemiologischen Daten erhöht Milch das Diabetesrisiko deutlich. Finnland gehört zu den Ländern mit dem höchsten Milch- und Milchproduktekonsum (252 kg / Kopf in 2000) und hat die weltweit höchsten Diabetesraten. Spanien gehörte bis 2000 zu den Ländern mit dem niedrigsten Milch- und Milchproduktekonsum (125 kg / Kopf in 2000) und hat eine der niedrigsten Diabetesraten. (74)

    Milch erhöht Risiko für Diabetes und Multiple Sklerose

    Der Zusammenhang zwischen Milch-Diabetes und Multipler Sklerose aufgrund gleichartiger Immunmechanismen ist sehr wahrscheinlich. (72, 73)

    Milch und gesundheitliche Bedenken bei Säuglingen und Kindern

    Milcheiweiss, Milchzucker, Fett und gesättigte Fettsäuren in Milchprodukten bedingen erhebliche gesundheitliche Risiken für Kinder und fördern die Entwicklung von Fettleibigkeit, Diabetes und Herzerkrankungen.

    Die „Amerikanische Akademie für Kinderkrankheiten“ empfiehlt, Kleinkindern unter einem Jahr keine Kuhmilch zu geben, (32) weil bei einer Ernährung, die reich an Milch und Milchprodukten ist, ein Eisenmangel wahrscheinlich ist. Kuhmilch-Produkte haben zudem einen nur sehr geringen Eisengehalt. (33) Wenn Milchprodukte ein wichtiger Teil der Ernährung werden, wird auch ein Eisenmangel immer wahrscheinlicher. Koliken sind ein weiteres Problem bei Milchkonsum. Bis zu 28 % der Kinder leiden unter Koliken während der ersten Lebensmonate. (34) Kinderärzte wissen schon seit langem, dass Kuhmilch oft der Grund ist. Wir wissen jetzt, dass sogar stillende Mütter Koliken bei ihren Babys auslösen, wenn die Mütter Kuhmilch konsumieren. Die Antikörper aus der Milch können in den Blutkreislauf der Mutter, dann in ihre Muttermilch und anschliessend ins Baby gelangen. (35, 36) Darüber hinaus scheinen Nahrungsmittelallergien das Ergebnis des Konsums von Kuhmilch zu sein, insbesondere bei Kindern. (37, 38) Kuhmilch steht auch im Zusammenhang mit chronischer Verstopfung bei Kindern. Forscher sagen auch, dass Milchkonsum zu Wundsein am Po und Schmerzen beim Stuhlgang führt, was wiederum eine Verstopfung bei den betroffenen Kindern zur Folge hat. (39)

    In einer Studie der spanischen Universitäten von Cordoba und Granada wurde Adipositas im Kindesalter untersucht. Ein erhöhter Verzehr tierlicher Proteine, besonders in frühen Lebensphasen, begünstigt die Entstehung von Übergewicht und Insulinresistenz. Das Gleiche trifft auf ballaststoffarme Ernährungsformen (z. B. Süssigkeiten, Weissmehlprodukte) zu. (75)

    Kinder mit dem höchsten Konsum an Milchprodukten sind fast doppelt so häufig übergewichtig im Vergleich zu denen, die am wenigsten Milchprodukte konsumieren. Dies zeigt eine neue Studie, die im Nutrition Journal veröffentlicht wurde und auf den Ergebnissen von 1.764 Kindern basiert. Weiter zeigt die Studie, dass der Verzehr von Getreide und Gemüse den gegenteiligen Effekt von Milchprodukten hat. Je mehr Getreide und Gemüse von Kindern gegessen wird, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie übergewichtig sind. (76)

    Da die Verfettung der Menschen epidemische Ausmasse annimmt und insbesondere Kinder davon betroffen sind, deren Eltern sich nicht um die Ernährung ihrer Kinder kümmern und/oder Fleisch und Milchprodukte für gesund halten, und Übergewicht eine ideale Grundlage für viele tödliche Erkrankungen darstellt, ist es wichtig, die Nahrungsmittel zu identifizieren und zu benennen, die zu Übergewicht und schwerwiegenden Erkrankungen führen. Mittlerweile existieren eine grosse Zahl wissenschaftlicher Studien, die Milch und Milchprodukte als gesundheitsschädlich identifizieren. Wenn man sich dann noch vergegenwärtigt, dass auf der Webseite des deutschen Verbraucherschutzministeriums direkte Werbung für angeblich gesunde Milch und Milchprodukte gemacht wird, dann muss man sich fragen, ob man es mit totalem Unwissen, bewusster Ignoranz oder zu starker Nähe zu den Profiten der Agrarindustrie zu tun hat.

    Schmerzen, Rheuma, Migräne und Milchkonsum

    Bei rheumatoider Arthritis (RA) und Migräne ist es möglich, die Schmerzen durch das Weglassen von Milchprodukten (und/oder anderen krankmachenden Lebensmitteln) zu verringern. Einer der häufigsten diätetischen Auslöser von Migräne- und Arthritisschmerzen sind Milchprodukte. Selbst kleine Mengen können eine Schmerzattacke auslösen.

    Im Erwachsenenalter erreichen zwischen 20 und 50 % der Patienten eine Verringerung oder sogar eine Beseitigung ihrer Migräne, wenn häufige Auslöser, wie Milchprodukte, vermieden werden. (40, 41)

    Laut mehreren Studien konnte etwa die Hälfte der Patienten mit Arthritis von einer veganen Ernährung profitieren, darunter auch einige Patienten, bei denen keine Auslöser in der Nahrung gefunden werden konnten. (42–46) Eine Studie zur Beurteilung des Einflusses einer vier Wochen dauernden, fettarmen veganen Ernährung auf Rheuma-Patienten konnte signifikante Veränderungen bei den Symptomen, eine Verbesserung der Funktion, eine Abnahme sowohl der Druckempfindlichkeit als auch der Gelenkschwellung, eine Reduzierung der Schwere der morgendlichen Steifheit und der Schmerzen nachweisen. (47)

    Akne und Milch

    Studien zu Milchkonsum und Akne zeigen, dass die Akne durch Hormone und bioaktive Moleküle in Kuhmilch verursacht wird. (48–50)

    In einer retrospektiven Studie von 47.355 Frauen war der Konsum von Milch während der Jugend mit Akne verbunden, am stärksten bei fettarmer Milch. (48) Jahre später führte die gleiche Arbeitsgruppe eine prospektive Studie mit 6.094 Mädchen durch und stellte fest, dass eine Steigerung des Milchkonsums ein vermehrtes Auftreten von Akne zur Folge hatte, wobei keine Verbindung mit dem Milchfett gefunden werden konnte. (49) Ebenso konnten die Forscher eine Verbindung von Akne bei Jungen im Teenageralter und dem Konsum von Magermilch feststellen. (50)

    Nach mehreren Untersuchungen besteht ein Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Akne. (79)

    Alzheimer, Demenz, Parkinson

    Das Risiko an Parkinson zu erkranken ist für Männer mit täglichem mehrfachem Milchkonsum erheblich erhöht. (77)

    Milch und Milchprodukte erhöhen das Alzheimer Risiko. Dies ist das Ergebnis einer Studie des „Taub Institute For Research On Alzheimer’s Disease“ an der New Yorker Columbia-Universität. Fettreiche Milch und Milchprodukte, wie z. B. Butter und Käse, fördern Alzheimer. (78)

    Fettleibigkeit und Kalorien

    Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für eine Reihe von chronischen Erkrankungen. Das Ersetzen von hochkalorischen Milchprodukten durch kalorienarme pflanzliche Lebensmitteln trägt dazu bei, nicht zu viele Kalorien aufzunehmen und ein gesundes Körpergewicht aufrecht zu erhalten oder zu erreichen.

    Cola ist als Zucker- und Kalorienbombe bekannt. Cola und Magermilch beinhalten etwa die gleiche Anzahl von Kalorien. Vollmilch hat etwa 50 % und Milch mit 2 % Fett etwa ein Drittel mehr Kalorien als Cola. Milch mit reduziertem Fettgehalt ist an 7. Stelle der führenden Quellen für Kalorien bei Amerikanern im Alter von 2 bis 18 Jahre und Vollmilch ist an der 12. Stelle. (51)

    Milch und Milchprodukte sind nicht nur in der Nahrung überflüssig, sondern können sogar sehr gesundheitsschädlich sein. Am besten ist eine gesunde Ernährung mit Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und angereicherten Lebensmitteln wie Getreide und Säften. Diese nährstoffreichen Lebensmittel sorgen dafür, dass Sie genügend Kalzium, Kalium, Riboflavin und Vitamin D mit Leichtigkeit aufnehmen und keine gesundheitlichen Risiken eingehen.

    Referenzen

    Lanou AJ, Berkow SE, Barnard ND. Calcium, dairy products, and bone health in children and young adults: a reevaluation of the evidence. Pediatrics. 2005;115:736-743.
    Feskanich D, Willett WC, Colditz GA. Calcium, vitamin D, milk consumption, and hip fractures: a prospective study among postmenopausal women. Am J Clin Nutr. 2003;77:504-511.
    Sonneville KR, Gordon CM, Kocher MS, Pierce LM, Ramappa A, Field AE. Vitamin D, Calcium, and Dairy Intakes and Stress Fractures Among Female Adolescents. Arch Pediatr Adolesc Med. Published ahead of print March 5, 2012.
    Lunt M, Masaryk P, Scheidt-Nave C, et al. The Effects of Lifestyle, Dietary Dairy Intake and Diabetes on Bone Density and Vertebral Deformity Prevalence: The EVOS Study. Osteoporos Int. 2001;12:688-698.
    Prince R, Devine A, Dick I, et al. The effects of calcium supplementation (milk powder or tablets) and exercise on bone mineral density in postmenopausal women. J Bone Miner Res. 1995;10:1068-1075.
    Lloyd T, Beck TJ, Lin HM, et al. Modifiable determinants of bone status in young women. Bone. 2002;30:416-421.
    Lin P, Ginty F, Appel L, et al. The DASH diet and sodium reduction improve markers of bone turnover and calcium metabolism in adults. J Nutr. 2001;133:3130–3136.
    Tucker KL, Hannan MR, Chen H, Cupples LA, Wilson PWF, Kiel DP. Potassium, magnesium, and fruit and vegetable intakes are associated with greater bone mineral density in elderly men and women. Am J Clin Nutr. 1999;69:727-736.
    Going S, Lohman T, Houtkooper L, et al. Effects of exercise on bone mineral density in calcium-replete postmenopausal women with and without hormone replacement therapy. Osteoporos Int. 2003;14(8):637-643.
    U.S. Department of Agriculture and U.S. Department of Health and Human Services. Dietary Guidelines for Americans, 2010. 7th Edition. Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, December 2010. Available at: http://www.cnpp.usda.gov/dietaryguidelines.htm. Accessed January 31, 2011.
    Lindahl O, Lindwall L, Spangberg A, et al. A vegan regimen with reduced medication in the treatment of hypertension. Br J Nutr. 1984;52:11-20.
    Ernst E, Pietsch L, Matrai A, Eisenberg J. Blood rheology in vegetarians. Br J Nutr. 1986;56:555-560.
    Szeto YT, Kwok TC, Benzie IF. Effects of a long-term vegetarian diet on biomarkers of antioxidants status and cardiovascular disease risk. Nutrition. 2004;20:863-866.
    Ornish D, Brown SE, Scherwitz LW, et al. Can lifestyle changes reverse coronary heart disease? Lancet. 1990;336:129-133.
    Voskuil DW, Vrieling A, van’t Veer LJ, Kampman E, Rookus MA. The insulin-like growth factor system in cancer prevention: potential of dietary intervention strategies. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2005;14:195-203.
    Young NJ, Metcalfe C, Gunnell D, et al. A cross-sectional analysis of the association between diet and insulin-like growth factor (IGF)-I, IGF-II, IGF-binding protein (IGFBP)-2, and IGFBP-3 in men in the United Kingdom. Cancer Causes Control. 2012;6:907-917.
    Gonzalez CA, Riboli E. Diet and cancer prevention: Contributions from the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) study. Eur J Cancer. 2010;46:2555-2562.
    Leitzmann MF, Rohrmann S. Risk factors for the onset of prostatic cancer: age, location, and behavioral correlates. Clin Epidemiol. 2012;4:1-11.
    Price AJ, Allen NE, Appleby PN, et al. Insulin-like growth factor-I concentration and risk of prostate cancer: results from the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2012. Published ahead of print July 3, 2012.
    Farlow DW, Xu X, Veenstra TD. Quantitative measurement of endogenous estrogen metabolites, risk-factors for development of breast cancer, in commercial milk products by LC-MS/MS. J Chromatogr B Analyt Technol Biomed Life Sci. 2009;877:1327-1334.
    Cramer DW, Greenberg ER, Titus-Ernstoff L, et al. A case-control study of galactose consumption and metabolism in relation to ovarian cancer. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2000;9:95-101.
    Larsson SC, Bergkvist L, Wolk A. Milk and lactose intakes and ovarian cancer risk in the Swedish Mammography Cohort. Am J Clin Nutr. 2004;80:1353-1357.
    Faber MT, Jensen A, Søgaard M, et al. Use of dairy products, lactose, and calcium and risk of ovarian cancer – results from a Danish case-control study. Acta Oncol. 2012;51:454-464.
    U.S. Department of Health and Human Services. National Institutes of Health. Lactose Intolerance: Information for Health Care Providers. Available at: http://www.nichd.nih.gov/publications/pubs/upload/NICHD_MM_Lactose_FS.pdf. Accessed July 24, 2012.
    Bertron P, Barnard ND, Mills M. Racial bias in federal nutrition policy, part I: the public health implications of variations in lactase persistence. J Natl Med Assoc. 1999;91:151-157.
    Swallow DM. Genetics of lactase persistence and lactose intolerance. Annu Rev Genet. 2003;37:197-219.
    Holick M. The vitamin D epidemic and its health consequences. J Nutr. 2005;135:2739S-2748S.
    Outwater JL, Nicholson A, Barnard N. Dairy products and breast cancer: the IGF-1, estrogen, and bGH hypothesis. Med Hypothesis. 1997;48:453-461.
    Baars AJ, Bakker MI, Baumann RA, et al. Dioxins, dioxin-like PCBs and non-dioxin-like PCBs in foodstuffs: occurrence and dietary intake in the Netherlands. Toxicol Lett. 2004;151:51-61.
    Saukkonen T, Virtanen SM, Karppinen M, et al. Significance of cow’s milk protein antibodies as risk factor for childhood IDDM: interaction with dietary cow’s milk intake and HLA-DQB1 genotype. Childhood Diabetes in Finland Study Group. Dibetologia. 1998;41:72-78.
    Kimpimaki T, Erkkola M, Korhonen S, et al. Short-term exclusive breastfeeding predisposes young children with increased genetic risk of Type I diabetes to progressive beta-cell autoimmunity. Diabetologia. 2001;44:63–69.
    Gartner LM, Morton J, Lawrence RA, et al; American Academy of Pediatrics Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of human milk. Pediatrics. 2005;115:496-506.
    Pennington JAT, Douglass JS. Bowes and Church’s Food Values of Portions Commonly Used. 18th ed. Baltimore, Md: Lippincott Williams & Wilkins; 2005.
    Lucassen PL, Assendelft WJ, van Eijk JT, Gubbels JW, Douwes AC, van Geldrop WJ. Systematic review of the occurrence of infantile colic in the community. Arch Dis Child. 2001;84:398–403.
    Jarvinen KM, Makinen-Kiljunen S, Suomalainen H. Cow’s milk challenge through human milk evoked immune responses in infants with cow’s milk allergy. J Pediatr. 1999;135:506-512.
    Paronen J, Bjorksten B, Hattevig G, Akerblom HK, Vaarala O. Effect of maternal diet during lactation on development of bovine insulin-binding antibodies in children at risk for allergy. J Allergy Clin Immunol. 2000;106:302-306.
    Sampson HA. Food allergy. Part 1: immunopathogenesis and clinical disorders. J Allergy Clin Immunol. 2004;113:805–819.
    Host A. Frequency of cow’s milk allergy in childhood. Ann Allergy Asthma Immunol. 2002;89(Suppl 1):33-37.
    Iacono G, Cavataio F, Montalto G, et al. Intolerance of cow’s milk and chronic constipation in children. N Engl J Med. 1998;339:1100-1104.
    Egger J, Carter CM, Wilson J, Turner MW. Is migraine food allergy? A double-blind controlled trial of oligoantigenic diet treatment. Lancet. 1983;2:865-869.
    Mansfield LE, Vaughan TR, Waller SF, Haverly RW, Ting S. Food allergy and adult migraine; double-blind and mediator confirmation of an allergic etiology. Ann Allergy. 1985;55:126-129.
    Kjeldsen-Kragh J, Haugen M, Borchgrevink CF, et al. Controlled trial of fasting and one-year vegetarian diet in rheumatoid arthritis. Lancet. 1991; 338:899-902.
    Hicklin JA, McEwen LM, Morgan JE. The effect of diet in rheumatoid arthritis. Clin Allergy. 1980;10:463.
    Panush RS, Carter RL, Katz P, et al. Diet therapy for rheumatoid arthritis. Arth Rheum. 1983;26:462-471.
    Skoldstam L. Fasting and vegan diet in rheumatoid arthritis. Scand J Rheumatol. 1986;15:219-223.
    Kjeldsen-Kragh J, Haugen M, Borchgrevink CF, Forre O. Vegetarian diet for patients with rheumatoid arthritis—status: two years after introduction of the diet. Clin Rheum. 1994;13:475-482.
    McDougall J, Bruce B, Spiller G, et al. Effects of a very low-fat, vegan diet in subjects with rheumatoid arthritis. J Altern Complement Med. 2002;8:71-75.
    Adebamowo CA, Spiegelman D, Danby FW, et al. High school dietary dairy intake and teenage acne. J Am Acad Dermatol. 2005;52:207-214.
    Adebamowo, CA, D Spiegelman, CS Berkey, et al. Milk consumption and acne in adolescent girls. Dermotol Online J. 2006;12:1.
    Adebamowo CA, Spiegelman D, Berkey CS, et al. Milk consumption and acne in teenaged boys. J Am Acad Dermatol. 2008;58:787-793.
    U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. 2010. USDA National Nutrient Database for Standard Reference, Release 23. Nutrient Data Laboratory Home Page, http://www.ars.usda.gov/ba/bhnrc/ndl.
    Rollinger, M. Milch besser nicht; JouVerlag 2010
    Hegsted DM. Calcium and osteoporosis. J. Nutr. 116; 1986: 2316-2319
    Warensjö E, Byberg L, Melhus H, Gedeborg R, Mallmin H, Wolk A, Michaëlsson K. Dietary calcium intake and risk of fracture and osteoporosis: prospective longitudinal cohort study. BMJ. 2011 May 24;342:d1473.
    Cumming RG, Klineberg RJ. Case-control study of risk factors for hip fractures in the elderly. Am J pidemiol. 1994;139:493-503.
    Seely in International Journal Of Cardiology, 2002, Dec., 86(2-3), S. 259-263; Moss und Freed in International Journal Of Cardiology, 2003, Feb., 87(2-3), S. 203-216
    GLOBOCAN 2000, Lyon, International Agency for Reasearch on cancer – IARCPress, 2001: http://www.iarc.fr/
    Li XM et al. In Medical Hypotheses, 2003, Feb., 60(2), S. 268-275
    Brinkmann MT et al: Consumption of animal products, their nutrient components and postmenopausal circulating steroid hormone concentrations; Eur J Clin Nutr. 2009 Nov 11.
    Chan J.M., Stampfer M.J., Ma J. et al. Dairy products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians’ Health Study. Am J Clin Nutr 2001; 74(4): S. 549-554
    Chan J.M., Giovannucci E., Andersson S.O. et al. Dairy products, calcium, phosphorous, vitamin D, and risk of prostate cancer (Sweden). Cancer Causes Control 1998; 9(6): S. 559-566
    Gunnell u. a. in: British Journal Of Cancer, Jun.2, 2003, 88(11), S. 1682-1686.
    Van der Pols JC, Bain C, Gunnell D, Smith GD, Frobisher C, Martin RM. Childhood dairy intake and adult cancer risk: 65-y follow-up of the Boyd Orr cohort. Am J Clin Nutr. 2007; 86(6):1722-1729.
    Campbell T.C., China Study, Benbella books, 2004
    Tard A et al: Dioxins, furans and dioxin-like PCBs: Occurrence in food and dietary intake in France; Food Addit Contam. 2007 Sep; 24(9): 1007-17
    J. Agric. Food Chem., 2011, 59 (9), pp 5125–5132, DOI: 10.1021/jf200364w, Publication Date (Web): April 6, 2011
    http://www.vegetarismus.ch/heft/2009-4/Dioxine_PCB_Antibiotika_Gentechnik.htm und http://www.bag.admin.ch/themen/lebensmittel/04861/04911/
    Virtanen et al. In Diabetologigia, 1994, Apr., 37(4),S. 381ff.
    Karjalainen et al. In Scandinavian Jounal of Immunology, 1994, Dec., 40(6) S. 623 ff.
    Nilsson et al. In American Jounal Of Clinical Nutrition, 2004, Nov., 80(5), S. 1246 – 1253;
    Hoppe et al. In European Journal Of Clinical Nutrition, 2005, Mar., 59(3), 393-398
    Dosch et al., University of Toronto in Journal Of Immunology, 2001, Apr. 1, 166(7), S. 4751-4756
    Guggenmoos et al. In Journal Of Immunology, 2004, Jan. 1, 172(1), S. 661-668
    McCarty und Zimmet in International Diabetes Institut, Diabetes, 1994 to 2010
    Canete R et al: Development of insulin resistance and its relation to diet in the obese child; Eur J Nutr. 2007 Jun; 46(4): 181-7
    Matthews VL, Wien M, Sabaté J. The risk of child and adolescent overweight is related to types of food consumed. Nutr J. 2011;10:71.
    Annals Of Neurology. 2002, Dec., 52(6), S. 793-801; und etliche weitere Veröffentlichungen
    Food combination and Alzheimer disease risk: a protective diet. Gu Y, Nieves JW, Stern Y, Luchsinger JA, Scarmeas N. The Taub Institute for Research in Alzheimer’s Disease and the Aging Brain, Columbia University, New York, NY, USA.
    Danby in Journal Of The American Academy Of Dermatology, 2005, 52, S. 360-362
    Papakonstantinou E. et al: Food GroupConsumption and Glycemic Control in People With and Without Type-2-Diabetes, The ATTICA study; Diabetes Care 28: 2539-2540, 2005 metabolism, and insulin sensitivity, Am J Med. 2005 Sep; 118(9):991-7

  4. Veröffentlich von Dörte Schaudin-Orthey am 21. März 2016 um 13:35

    Hallo liebe Milchkritiker,
    Es ist ja schon, dass mittlerweile das Wissen über den Unsinn des Verzehrs von Milch und deren Produkten in rauen Mengen bekannter wird….schade nur, dass sich im Bezug auf die Ernährung trotzdem in unseren Landen nichts wirklich ändern wird. Dr.M.O.Bruker hat schon vor vielen Jahren auf diese Problematik hingewiesen und in seiner Klinik durch die Durchführung der Vollwerternährung zusätzlich zu sonstigen Therapien Krankheiten geheilt und Menschen eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise nahe gebracht. Die Menschheit hat es ihm nicht gedankt und die Lügen der Nahrungsmittelindustrie gelten noch immer als das Amen in der Kirche. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt gar McDonalds, da man auf der Menükarte die Inhaltsstoffe lesen kann! Was für ein Irrsinn.

    Da ich nach dem Abstillen die Kuhmilch direkt postwendend wieder ausgespuckt habe und auch entsprechende Hautreaktionen aufwies, habe ich mein Leben lang sowieso erst komplett Milch- und Fleischfrei gelebt und hernach nur Produkte wie Käse, Quark und Joghurt wohl dosiert eingebaut. Später habe ich dann auch je nach Tagesform kleine Portionen Fleisch gegessen. Mittlerweile essen wir aber fast nur noch vegetarisch ohne Milch mit wenigen Milchprodukten, oftmals komplett vegan. Ich denke, dass die Vollwerternährung nach Bruker die sinnvollste und auch am einfachsten praktikable Ernährung ist….so natürlich wie möglich….da muss ich nicht lange nachdenken, Kalorien zählen oder über die Inhaltsstoffe nachdenken und es geht uns gut.

    Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf und werde nach Abschluss meines Studiums zum Wellness- und Fitnesstrainer versuchen, die Menschheit zu „bekehren“ 🙂
    Aber zuvor werde ich Sie sicherlich noch zu einer Fortbildung zum Kettlebell-Instruktor konsultieren, da mich diese Trainingsmethode doch sehr anspricht und ein weiteres fachliches Zertifikat nur gut sein kann.

    lieber Gruss
    Dörte Schaudin-Orthey

  5. Veröffentlich von Ralf am 24. März 2016 um 13:02

    Hallo an alle die ein Praxisbeispiel benötigen:
    Man ersetze Milch durch frisch gepressten Karottensaft bzw. Karotten/Spinat und raffinierten Zucker durch Agavendicksaft bzw. Datteln. Damit werden viele Allergieleidende nach kurzer Zeit schon Besserungen spüren.
    Aber bevor jemand etwas an seiner Ernährung ändert muss er erst mal ein konkretes Problem haben und den Willen dazu es ohne Medikamente zu lösen.

  6. Veröffentlich von Dr. Till Sukopp am 30. März 2016 um 6:57

    Danke für den Tipp. Bei Agavendicksaft wäre ich vorsichtig. Der wird gerne als alternative Süßungslösung angepriesen, enthält aber hochkonzentriert Fructose, was sich wiederum negativ auf die Gesundheit auswirken kann (z. B. unnötige Leberbelastung). Wer hier mehr erfahren möchte, findet im Internet schnell die nötigen Informationen.

  7. Veröffentlich von Thomas am 12. April 2016 um 11:40

    Ein interessanter Artikel, vielen Dank.Es gibt so viele verschiedene Arten von Milch, unglaublich.
    Wir trinken nur traditionell hergestellte Milch,essen Käse von Schafen oder Ziegen.Sojamilch als Mann sowieso nicht.Unseren Veganern oder Vegetariern möchte ich sagen: auch Pflanzen haben eine Seele und sind nicht mehr das, was sie mal vor…Jahren waren und werden auch nur zum Verzehr hochgezüchtet.Pflanzenfette sind zum größten Teil vergewaltigt. Im übrigen halte ich es mit dem alten Fritz:“jedem Tierchen sein Plaisierchen“(jeder soll selber entscheiden, was gut für ihn/sie ist- wir werden schon genug bevormundet)

Hinterlassen Sie einen Kommentar






CAPTCHA-Bild
Posted in

Praxisnahe Fitnesstipps

Bleiben Sie informiert, motiviert und unterhalten mit meinen neuesten Fitnesstipps, -tricks und -trends.

onl_training
fitness_seminar_live
buecherdvdonlshop

Aktuelle Termine

Termine in diesem Monat