Die drei größten Fehler beim Abnehmen

Besonders zum Jahreswechsel nach den Feiertagen haben viele Menschen den Wunsch, abzunehmen und gesünder zu leben.

Sie haben über die Feiertage königlich geschlemmt, sich meist wenig körperlich bewegt und kamen gedanklich etwas zur Ruhe, um über ihr Leben nachzudenken.

 

 

Nach meiner Erfahrung machen die meisten Menschen vor allem folgende drei große Fehler, wenn sie ihren Körper verändern wollen, nicht nur zum Jahreswechsel:

 

1. Neue Programme anfangen, ohne das Leben zu entrümpeln

 

Wenn ein Glas voll ist, dann passt nichts mehr hinein und es läuft über. Das weiß jeder, wendet diese kleine „Weisheit“ jedoch nicht im eigenen Leben um.

 

 

Wenn ein Alltag oder besser gesagt ein Kopf voll mit Gedanken, Aufgaben und Stress ist, dann passt auch da nichts mehr hinein.

Wer dennoch versucht, mehr zu schaffen, wird fast zwangsläufig überfordert und später psychisch oder körperlich krank.

Viele kürzen ihren wertvollen Schlaf, um noch mehr Aufgaben am Tag erledigt zu bekommen.

Wenn wir es bisher nicht geschafft haben, ein regelmäßiges Trainings-, Ernährungs- oder gar Gesundheitsprogramm durchzuführen, dann haben wir uns bisher höchstwahrscheinlich tagsüber nicht gelangweilt, sondern hatten andere Gründe dafür.

Irgendetwas aus dem bisherigen Alltag muss also reduziert werden oder zumindest überwiegend wegfallen, wenn wir neue Programme oder Aufgaben hinzufügen wollen.

Daher ist es zunächst sinnvoll, einmal herauszufinden, wie wir unseren Tag konkret verbringen.

Was machen wir an jedem Wochentag und wie lange jeweils?

Wann und wo machen wir Dinge, die unseren Wünschen und Zielen nicht dienlich sind und die überhaupt weder besonders wichtig, noch dringlich sind (z.B. Zeit in den sozialen Medien, irgendwelchen Apps oder vor dem Fernseher zu verbringen)?

Welche wichtigen und/oder dringlichen Aufgaben und Projekte sollten zunächst beendet werden, damit wir vom Kopf und von der Zeit her wieder Kapazitäten für etwas Neues freibekommen?

Wenn du es genau haben möchtest, dann schreib doch gerne einmal eine Woche lang alles minutiös auf, womit du deinen Tag konkret verbringst.

 

 

Das bringt Klarheit und kann aufdecken, wo noch Potenzial für andere oder neue Dinge schlummert.

Wer noch mehr in einen vollen Alltag hineinstopft, muss früher oder später damit scheitern.

 

2. Kurzfristige Abnehmversuche über einseitige Diäten

 

Die meisten Menschen, die mich um Hilfe bitten, wollen zwischen 5 und 15 Kilogramm abnehmen (zumindest liegen diese Zahlen in ihrem machbaren Vorstellungsbereich).

Sie suchen sich dann irgendein Diät- oder Abnehmprogramm und führen das im besten Falle solange durch, bis sie das gewünschte Gewicht erreicht haben.

 

 

Und dann hören sie auf mit dem, was funktioniert hat und kehren wieder zu ihren alten Gewohnheiten, zurück, die sie zum Ursprungsgewicht gebracht haben.

Anschließend wundern sie sich oder sind frustriert, dass sie wieder zunehmen und entwickeln den Glaubenssatz, dass sie Schwierigkeiten haben, ihr Gewicht zu halten.

Wenn ich dauerhaft eine Kurzhaarfrisur haben möchte, dann gehe ich nicht nur einmal zum Frisör, sondern regelmäßig.

Würde ich mich so verhalten wie die meisten Menschen, dann würde ich nach einem einmaligen Frisörbesuch den Glaubenssatz entwickeln, dass das mit der dauerhaften Wunschfrisur bei mir nicht funktioniert.

Wir benötigen neue Gewohnheiten, um dauerhafte Verhaltensänderungen zu bewirken, welche wiederum automatisch zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Es ist ein Prozess und somit ist der Weg das Ziel.

Wir müssen zunächst wirklich dazu bereit sein, unsere gewohnte Komfortzone die überwiegende Zeit zu verlassen, bis die neue Lebensweise zu unserer neuen Komfortzone geworden ist.

Das neue Körpergefühl und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität werden dabei sehr hilfreich sein.

Dazu gehört natürlich, dass nicht dienliche, aber liebgewonnene Gewohnheiten erheblich reduziert oder ganz aufgegeben werden.

Unsere Gewohnheiten und Verhaltensweisen sind meistens die Folge unseres Denkens und unserer Emotionen.

Wenn wir dauerhaft etwas in unserem Leben verändern wollen, dann sollten wir uns also auch damit befassen, um hier mehr Klarheit zu bekommen.

Und genau das ist meist der entscheidende Punkt, vor allem wenn mehr körperliche Bewegung und eine Ernährungsumstellung nicht die gewünschten Ergebnissen bringen.

Natürlich gibt es noch eine Reihe anderer Faktoren (z.B. das Hormonsystem, die Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm oder der Vergiftungsgrad des Körpers).

 

Und damit sind wir schon bei Punkt 3…

 

3. Der Glaube, dass dich äußere Umstände an den Punkt im Leben gebracht haben, an dem du gerade stehst

 

Es sind weniger äußere Umstände, die uns in die aktuelle Lebenssituation gebracht haben, sondern vielmehr unsere Art zu denken und unsere (unbewussten) Emotionen, die zu bestimmten Verhaltensweisen geführt haben.

 

 

Wenn uns die aktuelle Lebenssituation nicht gefällt, dann gibt es hier eine gute Nachricht:

Wenn uns bewusst wird oder wir zumindest offen genug dafür sind anzunehmen, dass wir wesentlich mehr Kontrolle über unser Leben haben als wir glauben, dann wäre der nächste sinnvolle Schritt, die Verantwortung dafür zu übernehmen und alles nun voll bewusst in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Wenn unser bisheriges Denken und unsere Emotionen zu unseren Verhaltensweisen geführt haben, dann lässt sich das alles natürlich auch ändern.

Gibt es einen oder mehrere Menschen, die in einer Lebenssituation sind, in der du gerne sein möchtest (körperlich oder allgemein)?

Dann nimm Kontakt zu ihnen auf und finde heraus wie sie denken und fühlen.

Du wirst sehen, dass sie vieles im Leben ganz anders sehen und wahrnehmen als du.

Das Buch „Die Gesetze der Gewinner“ von Bodo Schäfer könnte dir eventuell dabei einige Anregungen geben.

 

Dies ist der anspruchsvollste, aber auch der wichtigste Punkt in diesem Beitrag, denn wenn dieses Thema bearbeitet wird, fallen die anderen beiden Punkte in der Umsetzung viel leichter und ergeben sich oftmals fast automatisch von alleine.

Es würde jedoch komplett den Rahmen dieses Artikels sprengen, genauer auf die Möglichkeiten zur Veränderung des Denkens und der Emotionen einzugehen.

Die Art der Herangehensweise ist auch von Mensch zu Mensch typbedingt unterschiedlich.

Diesem Thema kann man sich z.B. über (Hör-) Bücher, Seminare, „The Work“ von Byron Katie, Klopfakupressur (TFT, EFT, u.a.) oder mit speziellen ätherischen Ölen nähern und am besten natürlich individuell mit einem Coach.

 

👉 Wenn du ein ganzheitliches Gesundheits-, Verjüngungs- und Abnehmprogramm suchst, das die Komponenten Ernährung, Bewegung und Emotionen mit einbezieht, dann schreibe eine kurze E-Mail mit deinen Wünschen, Zielen und aktuellen Herausforderungen bei der Umsetzung an info@tillsukopp.de, damit wir herausfinden, wie ich dir am besten helfen kann.

 

 

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