Atmen und die Belastungssteuerung über die Atmung im Fitnesstraining

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie richtig atmen und die Belastungssteuerung über die Atmung im Fitnesstraining so gestalten, dass Sie bessere Ergebnisse erzielen und gesünder werden können.

Die Atmung wird von vielen Trainierenden sehr vernachlässigt.

Wie Ihnen die Atmung schaden oder nutzen kann

Wenn Sie beim Training ineffizient atmen (schnell und tief durch den Mund ein), badet ihr Körper schnell in Stresshormonen, verspannt sich und wird unbeweglicher. Außerdem brauchen Sie länger, um sich vom Fitnesstraining zu erholen.

Bewusst und richtig eingesetzt bringen Ihnen die hier vorgestellten Atemtechniken (durch die Nase einatmen) vor allem folgende Vorteile:

  • Ihre Leistungsfähigkeit steigt.
  • Sie können schneller regenerieren.
  • Ihre Gesundheit verbessert sich.
  • Sie können unter Umständen schneller Körperfett verlieren.
  • Sie bleiben beweglicher.

 

Coach Steve Maxwell schreibt:

„Wenn wir durch den Mund atmen, haben anstrengende Trainingseinheiten vielleicht sehr moderate Gesundheitseffekte für besonders fitte Sportler. Sie können die Sauerstoffversorgung des Körpers leicht verbessern. Aber die meisten Menschen der heutigen Zeit sind nicht fit. Viele Menschen trainieren aus Gründen der Gesundheitsverbesserung und… atmen durch ihren Mund, was die erwarteten Gesundheitseffekte fast aufhebt. Warum? Der Gasaustausch zwischen den Lungen und der äußeren Luft findet durch Mundatmung viel schneller statt.“

Im folgenden Video zeige ich Ihnen, wie Sie besser atmen und die Belastungssteuerung über die Atmung im Fitnesstraining effizienter gestalten können:

Dieser Artikel erklärt Ihnen zusätzlich, warum „falsches“ Atmen gesundheitlich so gefährlich ist und stellt Ihnen praktische Tests vor, mit denen Sie schnell Ihre „Atemfitness“ überprüfen können.

3 Kommentare

  1. Veröffentlich von Michael Landherr am 7. Mai 2015 um 11:27

    Hallo,
    ich bin selbst von Beruf Physiotherapeut und war daher von vornherein etwas kritisch gegenüber den doch sehr hohen Versprechungen.
    Ich habe dennoch im Training die Nasenatmung strikt durchgezogen und konnte innerhalb von 3 Wochen eine deutliche Verbesserung der Ausdauer und eine fühlbare Steigerung der Schnelligkeit feststellen. Vielen Dank dafür!
    Sehr interessant fand ich ebenfalls den Artikel von Steve Maxwell.

  2. Veröffentlich von Rene-Andree Ahrens am 6. Juni 2015 um 9:30

    Vielen Dank auch von mir.

    Was mich doch etwas irritiert ist „Valsalva-Manöver“ das ist dann das Gegenteil zu deiner Empfehlung?

    Ich habe für mich selber heruasgefunden beim exentrischen Part einatmen und beim anstrenderen konzentrischen Part kräftig ausamten und abei fließende Bewegung zur Atmung.

    LG
    René

  3. Veröffentlich von Andy am 27. Juni 2015 um 11:29

    Interessanter Beitrag, werde ich demnächst mal ausprobieren. Führt das schnelle Atmen während einer antsrengenden Übung nicht zu einer (Rumpf-)Instabilität, so dass leichter z. B. ein Leistenbruch auftreten kann? Das einamlige langsame Ausatmen dient ja auch einem Anspannen und stabilisieren des Körpers…(?)

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